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Dabei hatte am
Samstagmorgen das Turnier für Leonhard Bläsing, Hans-Joachim Dehn,
Carsten Gamroth, Otto Möller und Klaus Preuss nicht gerade gut
angefangen. Die lange Anfahrt bis hinter Hannover hatte das Start-Trio
der Klein Wesenberger wohl noch in den Knochen, als sie deutlich gegen
die Mannschaft aus Walsrode verlor. Der Schreck der frühen Niederlage
musste aber schnell verdaut werden, denn in der Relegation um den
Aufstieg in die Regionalliga Nord sollte es möglichst nicht zu mehr
als einer Niederlage kommen. Aus Schleswig-Holstein waren neben den
Klein Wesenbergern auch noch die Mannschaft aus Mildstedt sowie die
aus Norderstedt, die aus der Regionalliga abzusteigen drohte,
angereist. Weitere Gegner kamen aus Niedersachsen und dem Bremer Raum.
Im K.O.-System müssen beim Liga-Wettkampf jeweils drei Schützen
einer Mannschaft gegeneinander antreten und insgesamt 27
Wertungspfeile in drei Minuten abschießen. Bei diesen knappen
Vorgaben sind auch kleine Fehler vorentscheidend!
So war man in Klein
Wesenberger Reihen wieder erleichtert, als gegen den SV Oyten mit 246
zu 241 Ringen gewonnen wurde. Gleich danach wurde aber wieder ein
guter Vorsprung verspielt und man erreichte das einzige Unentschieden
des Tages gegen Sagitto Delmenhorst und hatte gerade einmal 3:3
Punkte.
Danach ließen die
Klein Wesenberger nichts mehr anbrennen und siegten gegen Norderstedt
und gegen Jeersdorf mit einigen Ringen Vorsprung. Jetzt hatte sich das
Trio Dehn, Gamroth und Preuss regelrecht in einen Rausch geschossen.
Sie machten gegen den SV Hahn einen Rückstand wett und siegten mit 16
Ringen Vorsprung. Damit hatten sie sich klammheimlich vom fünften auf
den zweiten Platz vorgeschoben. Fünf Mannschaften lagen aber noch
hauchdünn beisammen und nur die ersten zwei Plätze würden zum
Aufstieg reichen! Die Klein Wesenberger wollten den Aufstiegsplatz aus
eigener Kraft erreichen und siegten gegen den Landesligakonkurrenten
Mildstedt mit 242 zu 224 Ringen wiederum deutlich. Gleichzeitig verlor
die bis dahin knapp führende Mannschaft aus Walsrode gegen den SV
Oyten und wurde auf den dritten Rang durchgereicht.
Damit war die
Sensation perfekt. Klein Wesenberg stand mit 11:3 Punkten als Sieger
fest. Der SV Oyten wurde dank seiner besseren Ringzahl Zweiter,
punkgleich mit 10:4 Punkten vor Walsrode.
Die Bogenschützen aus
Klein Wesenberg brauchten einige Zeit, um den Triumph zu realisieren,
hatten sie doch die Teilnahme zur Aufstiegsrunde nur knapp ermöglichen
können.
Abschließend hörte
man die siegreichen Klein Wesenberger Sportler aber freudig
kommentieren: „Mit Klein Wesenberg sollte in Zukunft immer gerechnet
werden! Regionalliga – wir kommen!“
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